Achtsamkeit – und unsere Vergangenheit

Achtsamkeit – und unsere Vergangenheit: In der Achtsamkeit beobachten wir das, was jetzt in diesem Moment ist, ohne es zu beurteilen. Wir üben uns in der Akzeptanz der Tatsächlichkeit des Seins, im Jetzt. Das meint aber weder eine fatalistische Schicksalsergebenheit im Sinne eines „Es ist wie es ist, da kann man halt nichts machen.“ noch meint es, mich und die Welt nur noch durch die rosarote Brille zu sehen.
Natürlich gehört zu mir meine persönliche Geschichte und wie die Muschel auf dem Photo haben die Zeit, die Beziehungen, die Erlebnisse und Erfahrungen meine ganz persönlichen Schichten, Muster und Färbungen hinterlassen. Durch die Achtsamkeit lernen wir auf unser „Muschelprofil“ zu sehen, mit Akzeptanz. Bei wichtigen heutigen persönlichen Fragestellungen in unserem Leben können wir z.B. achtsam mit dem Modell der logischen Ebenen ( nach Robert Dilts) eine Problem-Erkundung starten und ggf. verstehen, wie unsere Identität über Glaubenssätze und Verhalten bis auf unsere jetzige Wahrnehmungen in einer Situation Auswirkungen haben. In der Haltung des Nicht-Beurteilen, des Nicht-Verurteilen, können wir anfangen eine mitfühlende Güte uns selbst gegenüber zu entwickeln. Diese Akzeptanz und Güte uns selbst gegenüber, kann uns helfen die Filter vor unseren Augen zu reduzieren und eine neue Dimension der Wahrnehmung zu entwickeln. Achtsamkeit kann uns dazu die Türen öffnen.

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