Achtsamkeit und die Dringlichkeits-Falle

Achtsamkeit und die Dringlichkeits-Falle: WICHTIG, Dringend, EILT SEHR! ..Seid ich mein neues Firmen-Smartphone habe, auf dem ich zusätzlich zum Tablet und Laptop Firmen-E-Mails empfange, spüre ich mehr und mehr den Druck der Dringlichkeit: Der Kollege schickt mir ein E-Mail, ich bin selbst nicht im Büro, dennoch erwartet er eine schnelle Antwort, möglichst innerhalb weniger Minuten. …Immer erreichbar, immer verfügbar, alles ist wichtig, dringend , sofortige Bearbeitung gewünscht. Andere geben mir immer mehr meinen Lebenstakt vor und ich selbst mache auch noch mit. Was haben wir eigentlich gemacht als es diese technischen Hilfsmittel nicht gab? Wir haben unsere Arbeit auch gemacht, damals „nach und nach“ und heute mehr „alles gleichzeitig“ Mythos „Multi-Tasking“ …Doch Dringlichkeits-Management und Multi-Tasking drängen unser immer mehr in das “ eben schnell noch“ und „was kommt gleich“. Eine neuere Untersuchung hat gezeigt, dass Erwachsene ca 52 Mal am Tag ihr Smartphone checken, ob neue Nachrichten eingegangen sind. Wir schaffen es nicht mehr JETZT zur Ruhe zu kommen, im JETZT ganz präsent zu sein, weil unser Geist schon auf der Jagd auf die Ereignisse in der Zukunft ist. Die neue Technik kann uns helfen effizienter zu sein, aber nur wenn wir unsere Smartphones und unsere Zeit kontrollieren und nicht sie uns kontrollieren. Beobachtet doch einmal einige Tage was Dringlichkeit und Multitasking mit Euch machen, welchen Einfluß Ihr körperlich und geistig wahrnehmt.. Nemmt wahr, ob es Euch gut tut weniger aufs Smartphone zu sehen, die Ton-Benachrichtigungen und die Vibrations-Alarme auszustellen. Achtsamer Umgang mit unseren vielen elektronischen Helferlein ist eine Achtsamkeitsübung im Alltag. Welche Erfahrungen, habt Ihr damit gemacht?

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